Das Fastentuch 

Die Geschichte des Fastentuches und seine künstlerische Gestaltung Das Fastentuch, auch als Liturgisches Tuch bekannt, hat in der christlichen Tradition eine lange und bedeutende Geschichte.

Ursprünglich wurde es im Mittelalter genutzt, um den Altar während der Fastenzeit zu verhüllen.

Dies geschah, um die Gläubigen an die Bedeutung der Buße und der inneren Einkehr zu erinnern.

 

Die Verwendung des Fastentuches ist eine tief verwurzelte Tradition, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Viele Kirchen und Klöster haben Fastentücher, die speziell für diesen Zweck gefertigt wurden. Die ursprüngliche Funktion des Tuches war es, die Altäre und Kirchenräume während der Fastenzeit zurückhaltend zu gestalten, um das Augenmerk auf das Wesentliche – das Gebet und die Besinnung – zu lenken.

 

Im Laufe der Jahre hat sich jedoch eine kunstvolle Gestaltung der Fastentücher entwickelt, die sowohl künstlerischen als auch spirituellen Ansprüchen gerecht wird. Künstlerische Gestaltung mit Händen und Farben Die künstlerische Gestaltung von Fastentüchern ist ein faszinierendes Zusammenspiel von Technik und Spiritualität. Oft werden sie aus hochwertigen Stoffen wie Seide oder Wolle gefertigt und mit leuchtenden Farben gestaltet, die symbolische Bedeutung tragen.

Die Verwendung von kräftigen Rottönen kann beispielsweise Leidenschaft und Liebe darstellen, während sanfte Blautöne oft Frieden und Stille symbolisieren. Die Herstellung eines Fastentuches erfordert sowohl handwerkliches Geschick als auch ein tiefes Verständnis für die religiösen Symboliken.

 

Viele Künstler verwenden Techniken wie Sticken, Malen oder Applikationen, um ihre Visionen zu verwirklichen. Die Hände der Künstler sind dabei entscheidend; sie verleihen den Tüchern nicht nur Form, sondern auch Seele. Jeder Stich erzählt eine Geschichte, jedes Farbenspiel hat seine eigene Bedeutung.

 

Besonders hervorzuheben sind auch Gemeinschaftsprojekte, bei denen Gläubige aus verschiedenen Generationen zusammenkommen, um ein Fastentuch zu gestalten.

Diese Zusammenarbeit fördert nicht nur den Austausch von Ideen und Techniken, sondern stärkt auch das Gefühl gemeinsamer Zugehörigkeit und des spirituellen Miteinanders. In vielen Gemeinden finden auch Workshops statt, in denen Interessierte das Kunsthandwerk erlernen können.

 

Hier wird das Wissen um alte Techniken und die Bedeutung der Symbole weitergegeben, was dazu beiträgt, die Tradition des Fastentuches lebendig zu halten. ( Altstadt-Atelier – Manuela Eibensteiner)

 

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das Fastentuch weit mehr ist als ein bloßes Stück Stoff.

 

Es ist ein Ausdruck von Glauben, Gemeinschaft und künstlerischem Schaffen, das durch die Hände seiner Schöpfer Leben erhält.

 

Jedes Fastentuch erzählt seine eigene Geschichte, die tief in der religiösen Tradition verankert ist und gleichzeitig die individuelle Kreativität und das Gemeinschaftsgefühl der Gläubigen widerspiegelt.

 

DAS Fastentuch für Freistadt von Manuela Eibensteiner war eine jährlich wechselnde Triologie - 

 

 

SEELENSPIEGEL 

frei schwebend - in unseren Händen

Glaubenslinien - VATER UNSER 

 

 

 

Das Fastentuch wurde auch in AACHEN –

zur Pilgerreise gezeigt ! 

 

 

 

AllerlEI -Text zu Ostern 2026.pdf
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Gemeinsam mit der Sokrates Schule Mühlviertel haben wir die Kreuzwegstationen mit Tshirts nachgestellt.

Gibst du dein letztes shirt für jemanden ?

Würdest du helfen - bist du hilfsbereit - gibst du jemdanden deine Hand? 

 

 

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© Manuela Eibensteiner